Über uns

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Die Entstehung des Vereins

Der Verein Frauenwürde e.V. ist hervorgegangen aus einer Projektgruppe von Frauen, die sich für den Verbleib der römisch-katholischen Kirche in der gesetzliche Konflitkberatung für Schwangere einsetzte.

Der Beginn

Angfang März 1998 hatten sich Frauen zu einer Frauenkonferenz auf der Kölner Domplatte zusammengefunden (siehe Foto weiter unten). Anlass zu dieser Aktion war die Eröffnung der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, auf deren Tagesordnung die Beratung über den dringenden Wunsch des Papstes an die Bischöfe stand, den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen in Deutschland die Ausstellung von Bescheinigungen nach einer Schwangerschaftskonfliktberatung zu verbieten. Getragen wurde die Aktion von Frauen und Männern der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche und der Initiative Kirche von unten.

Ziele der Projektgruppe waren

Gewährleistung einer Beratung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt in katholischer Trägerschaft – auch nach dem erwarteten Ausstieg der katholischen Kirche aus dem gesetzlichen System

Kontakte zu katholischen Beratungsstellen und Beraterinnen aufzunehmen, eigene Konzepte und Lösungen zu entwickeln, und

den Aufbau von Beratungsstellen mit Ausstellung eines Beratungsnachweises zu prüfen und vorzubereiten.

Gewährleistung einer Beratung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt in katholischer Trägerschaft – auch nach dem erwarteten Ausstieg der katholischen Kirche aus dem gesetzlichen System
Kontakte zu katholischen Beratungsstellen und Beraterinnen aufzunehmen, eigene Konzepte und Lösungen zu entwickeln, und
den Aufbau von Beratungsstellen mit Ausstellung eines Beratungsnachweises zu prüfen und vorzubereiten.

Aus diesen Überlegungen entstand der Verein Frauenwürde e.V. im August 1998

Er war ursprünglich beim Amtsgericht Hanau eingetragen, ist inzwischen aber wegen der Verlegung des Ortes der Geschäftsführung nach 45721 Haltern beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter der Registernummer VR 2404 zu finden. Mit dem letzten Freistellungsbescheid vom 17.06.2021 ist der Verein vom Finanzamt Marl unter der Steuernummer 359/5730/2945 weiterhin als mildtätig anerkannt.

und nach dem Ausstieg der deutschen Bischöfe aus dem staatlichen System der Schwanger­schafts­konflikt­beratung mit Hilfe von Landes- und Ortsvereinen entstanden

unsere erste Beratungsstelle für Schwangere im Konflikt
– Mirjam in Olpe – am 1. Juli 2000

die Beratungsstellen in Neuwied, Duisburg (Haus im Hof)
und Hattingen im Jahr 2001

die Beratungsstelle in Lahnstein
im Jahr 2002

die Beratungsstelle Sarah & Hagar in Eschborn
im Jahr 2006

unsere erste Beratungsstelle für Schwangere im Konflikt – Mirjam in Olpe – am 1. Juli 2000
die Beratungsstellen in Neuwied, Duisburg (Haus im Hof) und Hattingen im Jahr 2001
die Beratungsstelle in Lahnstein im Jahr 2002
die Beratungsstelle Sarah & Hagar in Eschborn im Jahr 2006

Frauenwürde bietet seither

eine gesetzliche Konfliktberatung, die Frauen (und ihre Partner) im Schwangerschaftskonflikt annimmt und mit ihnen gemeinsam nach einer tragfähigen Entscheidung sucht und fordert den Respekt vor der verantworteten Gewissensentscheidung auf allen Ebenen ein. Der Verein informiert die Öffentlichkeit über die Situation von schwangeren Frauen, Paaren, Familien und will Verbesserungen für Frauen, Kinder und Familien entwickeln und durchsetzen.
Bald nach der Gründung des Vereins erarbeiteten Konfliktberaterinnen, die Mitglied des Vereins sind, ein Beratungskonzept, das auf einem christlichen Menschenbild beruht, auf den gültigen Gesetzen basiert und eine Begleitung der Frau/des Paares/der Familie nach der Entscheidung – auch nach einem Abbruch – vorsieht.
Heute arbeiten sechs Beratungsstellen, deren Träger Ortsvereine von Frauenwürde e.V. sind, nach dem damals erarbeiteten Konzept.

Der Bundesverein Frauenwürde e.V.

unterstützt die Beratungsstellen bei allen ihren Aufgaben ideell, praktisch und finanziell nach seinen Möglichkeiten. Ein bis zwei Mal im Jahr bietet der Bundesverein Fortbildungen für die Beraterinnen zu ganz unterschiedlichen Themen an. Neben dem Fortbildungsangebot bleibt auch Zeit für den notwendigen Austausch von Erfahrungen. Auch die Vorstände der Trägervereine kommen ein- bis zweimal jährlich zusammen, um Informationen weiterzugeben, sich weiterzubilden und offene Fragen zu diskutieren.
Alle zwei Jahre treffen sich die Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen und die Vorstände der Trägervereine zu einem gemeinsamen Betriebsausflug, um persönliche Kontakte aufzubauen und zu pflegen.

Den Namen Frauenwürde

haben wir gewählt, um deutlich zu machen, dass es uns um die Frauen und ihre Würde geht, die durch ihre Schwangerschaft in eine Konflikt- oder Notsituation geraten sind.
Nicht jede Schwangerschaft ist mit einer guten Hoffnung verbunden. Diese Veränderung in ihrem Leben kann für eine Frau zu einem existentiellen Konflikt werden, in dem sie als Schwangere – häufig durch massiven Druck von außen – nicht mehr ein noch aus weiß. In einer solchen Situation kann es schwer werden, sich für ein Kind zu entscheiden.
Eine Frau im Schwangerschaftskonflikt muss eine schnelle Entscheidung treffen. Es muss ihr zugestanden werden, dass diese Entscheidung in diesem Moment für sie die einzig richtige ist. Auch wenn die Frau sich nach Abwägung ihrer Situation gegen das Kind entscheidet, darf sie nicht diskriminiert und abgewertet werden. Sie muss angenommen werden mit ihrer Gewissensentscheidung, mit ihrer möglichen Schuld und mit ihrer Trauer.

UND DAS IST EINE
FRAGE DER ANERKENNUNG
IHRER WÜRDE

UND DAS IST EINE FRAGE DER ANERKENNUNG IHRER WÜRDE